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von
Koordination
der Regionalplanung Opladen:
Leske und Budrich 2003
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Koordination in der Regionalplanung Raumplanung ist im Wesentlichen Koordination
von Raumnutzungen. Dabei geht es um Abwägen und Konfliktregelung,
aber auch um zukunftsbezogenen Steuerung. In der Praxis kann Koordination
aber auch bedeuten: imperative Interessendurchsetzung, kooperatives Problemlösen,
technisches Abstimmen über formale Prüfverfahren. Praktisches
Koordinieren ist jedoch schwierig: Nicht nur sind Machtstrukturen/Machtungleichheiten
zu berücksichtigen, sondern Abwägen bedeutet i.d.R.: ,Äpfel'
mit ,Birnen' zu vergleichen. Koordinationsprozesse werden zudem vorschnell
als Verteilungskonflikte des ,Nullsummen-Typs' wahrgenommen und gespielt.
Raumplaner haben es dabei nicht leicht: Sie müssen ein Kollektivgut
erstellen (,optimierte Raumnutzung'), das politische jedoch wenig Unterstützung
findet. Untersucht wird die Praxis der Koordination an den Fallbeispielen
Planerstellung, Integration des Landschaftsrahmenplanens in den Regionalplan
und Raumordnungsverfahren (als klassisches Abwägungsverfahren im
Plan-Vollzug) in den Ländern Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen,
Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein. |
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