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von
Petra
Giese
Kommunale Selbstverwaltung und Wirtschaftsförderung
Eine qualitative Studie in Brandenburg
1999, 388 S., brosch.,
ISBN 3-8100-2253-5
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Kommunale
Selbstverwaltung und Wirtschaftsförderung
Eine qualitative Studie in Brandenburg
Diese
Fallstudie verfolgt einen alltagsweltlichen Ansatz, d.h., sie lässt
die Betroffenen zu Wort kommen und untersucht die Handlungsstrategien
der Akteure. So wird die Ambivalenz ostdeutscher Deutungsmuster sichtbar.
Die Übertragung des westdeutschen Modells auf die Verwaltungsorganisation
und auch auf die Konzeption der Wirtschaftsförderung ignoriert den
Reformbedarf, den die transferierten Standards bereits aufweisen. Veraltete
Rezepte werden auf eine ostdeutsche Problemrealität übertragen,
die aber spezifische Lösungen erfordert.
Die Studie analysiert, wie die kommunalen Akteure auf den „Import“
reagieren. Einerseits fungieren die DDR-Strukturen als Negativbild, andererseits
wird das Weiterleben von DDR-Tradition offenbar: Es wirkt im Transformationsprozeß
„mehr DDR“ nach, als die formalen Strukturen der Kommunalverwaltung
und –politik vermuten lassen.
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